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Unser Selbstverständnis

Gemeinnützigkeit ist für uns viel mehr als nur ein steuerrechtlicher Status. Sie ist der Rahmen für das Engagement von Millionen Menschen, das die ganze Breite unserer Gesellschaft abbildet: im Schützenverein ebenso wie im Repair-Café, beim Chorfestival oder in der Telefonseelsorge, im Einsatz als Patin für Geflüchtete, Vorstand der lokalen Klimaschutzinitiative oder lizenzierter Jugendtrainer. Überall dort, wo Menschen in gemeinnützigen Organisationen Verantwortung übernehmen und unser Zusammenleben aktiv mitgestalten, entsteht Teilhabe und ein unverzichtbarer Beitrag für das Verbindende in unserer Demokratie – auch über vermeintlich unüberwindbare Grenzen hinweg.

Profil · Unser Selbstverständnis – Bündnis für Gemeinnützigkeit
Die engagierte Zivilgesellschaft ist ein kritischer und konstruktiver Partner für Politik & Verwaltung

Warum und wozu also ein Bündnis für Gemeinnützigkeit?

Was die Zivilgesellschaft in Deutschland ausmacht, war für ihre politische Sichtbarkeit gleichzeitig immer auch ihre größte Herausforderung: Vielfalt, Unabhängigkeit, Selbstlosigkeit. Nur: wer ist »die« Zivilgesellschaft? Wen können politische Entscheidungsträger:innen ansprechen, wenn sie mit dieser Zivilgesellschaft – oder zumindest dem gemeinnützigen Teil dieser Zivilgesellschaft – in Dialog kommen möchten? Und wie gelingt es wiederum »der« Zivilgesellschaft, ihre Interessen gebündelt einer Politik zu kommunizieren, die sie traditionell als Querschnittsthema behandelt und in unterschiedlichen Ministerien, an wechselnde Beauftragte oder auf verschiedene Fachausschüsse verteilt? Antworten bietet seit 2009 das Bündnis für Gemeinnützigkeit:

Eine gemeinsame Stimme für den gemeinnützigen Sektor in Deutschland!

Die Anfänge des Bündnis für Gemeinnützigkeit

Der Impuls, den gemeinsamen Anliegen des gemeinnützigen Sektors mehr Gewicht, Sichtbarkeit und Wirkung zu verschaffen, geht auf das Jahr 2005 zurück: Gegründet wurde damals zunächst eine Projektgruppe, in der Vertreter:innen mehrerer Dachverbände Vorschläge für eine »Reform des Gemeinnützigkeits- und Spendenrechts« erarbeiteten. Dazu gehörte auch eine Selbstverpflichtung für mehr Transparenz im Sektor. Auf einer Klausursitzung der Projektgruppe wurde im Mai 2009 schließlich beschlossen, dass sich die Dachverbände des Dritten Sektors in einem »Bündnis für Gemeinnützigkeit« konstituieren – nicht als Ersatz für die Interessenvertretung der einzelnen Verbände, sondern vielmehr als gemeinsame Plattform und Verstärker.

Gemeinnützige Organisationen

  • bilden eine Infrastruktur für wesentliche Bereiche unseres Zusammenlebens und ermöglichen so das Engagement von Bürger:innen in einem freiheitlichen Staat.
  • übernehmen im Interesse unserer gesamten Gesellschaft eine bedeutende Rolle für die Daseinsvorsorge – eine Rolle, die Wirtschaft oder Staat im Sinne der Subsidiarität weder ersetzen können noch sollen.
  • geben wichtige Impulse für den gesellschaftlichen Wandel und sind in einer pluralistischen Gesellschaft kritische und konstruktive Gesprächspartner für die politische Willensbildung.