Der Beirat ist beratend tätig und wirkt bei der Erarbeitung gemeinsamer Positionen und Forderungen im Bündnis mit. Er setzt sich aus persönlichen Mitgliedern (Sachverständige und Expert:innen) sowie institutionellen Mitgliedern zusammen, die der Trägerkreis auf Grundlage der in seinem Memorandum of Understanding (MoU) festgelegten Kriterien für die Dauer von drei Jahren beruft.
Mitglieder des Beirats
Stephanie Handtmann
Geschäftsführende Vorständin
Allianz „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“
Foto © privat
Stephanie Handtmann ist geschäftsführende Vorständin bei der Allianz „Rechtssicherheit für politische Willensbildung“, die sich gemeinsam mit ihren über 220 Mitgliedsorganisationen aus einem breiten zivilgesellschaftliche Spektrum für eine bessere rechtliche Absicherung gemeinnütziger Vereine einsetzt. Sie hat zuvor bei Greenpeace und Foodwatch gearbeitet und war seit 2009 als Geschäftsführerin bei Attac Deutschland zuständig für Kampagnen, Projekte und Vernetzung. Dort führte sie auch die juristische und politische Auseinandersetzung um die Attac-Gemeinnützigkeit.
Dr. Lilian Schwalb
Geschäftsführerin
Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
Foto © privat
Dr. Lilian Schwalb ist Geschäftsführerin des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Vor ihrer Tätigkeit für das BBE war sie unter anderem für die Geschäftsstelle Erster Engagementbericht der Bundesregierung und in Forschung und Lehre aktiv, z.B. im Projekt Forschungsschwerpunkt Dritter Sektor an der WWU Münster. Schwalb ist Dipl.-Verwaltungswissenschaftlerin und promovierte Politikwissenschaftlerin. Im BBE schließen sich aktuell ca. 300 korporative Mitglieder sektorenübergreifend zusammen, um Engagement zu fördern, Debatten voranzutreiben, neue Vorhaben und Ideen zu entwickeln und Zivilgesellschaft eine Stimme zu verleihen.
Dr. Verena Staats
Vorständin
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge
Foto © Holger Groß
Dr. Verena Staats, Rechtsanwältin, ist seit 2024 Vorständin des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. in Berlin. Der Deutsche Verein ist das gemeinsame Forum von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen sowie ihrer Einrichtungen, der Bundesländer, der privatgewerblichen sozialen Dienste und der Wissenschaft für alle Bereiche der Sozialen Arbeit, der Sozialpolitik und des Sozialrechts. Zuvor war sie als Mitglied der Geschäftsleitung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und Leiterin Recht und Vermögen tätig, verantwortete als Geschäftsführerin die Geschicke beim Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin, war als Rechtsanwältin bei POELLATH+ und bereits 2009 bis 2018 für den Bundesverband Deutscher Stiftungen tätig. Ihre Schwerpunkte liegen in der strategischen und rechtlichen Beratung gemeinnütziger Stiftungen, Verein und NPOs. Sie engagiert sich u.a. ehrenamtlich als Vorständin in der Kind ohne Eltern – Walter Breitenstein-Stiftung und als Mitglied des Kuratoriums im Paul-Gerhard-Stift zu Berlin und der Blindenstiftung Deutschland.
Burkhard Wilke
Geschäftsführer
Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen
Foto © DZI
Burkhard Wilke ist Diplom-Volkswirt und ausgebildeter Journalist. Er arbeitet seit 1993 beim Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen, Berlin – seit 2000 als dessen Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter. Burkhard Wilke leitet die Redaktionen der vom DZI im Nomos-Verlag herausgegebenen Fachzeitschrift „Soziale Arbeit“ und des jährlich aktualisierten DZI Spenden-Almanachs. Er ist als Lehrbeauftragter für Corporate Governance an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin tätig und vertritt das DZI im Dachverband „Charity Monitoring Worldwide“ sowie in zahlreichen Gremien, wie dem Trägerkreis der Initiative Transparente Zivilgesellschaft oder dem Beirat der Hamburger Tage für Stiftungs- und Non-Profit-Recht.
Dr. Rupert Graf Strachwitz
Senior Strategic Advisor
Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft | Maecenata Stiftung
Foto © Thies Ibold
Dr. phil., Senior Strategic Advisor, Maecenata Stiftung, München/Berlin.
1997–2023 Direktor des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft;
2010–2024 Vorstand der Maecenata Stiftung;
1999–2002 Mitglied der Enquete Kommission »Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements« des Deutschen Bundestages.
Ca. 1.000 Publikationen: Philanthropie, Stiftungswesen, Zivilgesellschaft.
Expertise: Theorie der Zivilgesellschaft, Rahmenbedingungen, Gemeinnützigkeit, Europäischer Einigungsprozess, Interkultureller Dialog.
Katja Hintze
Vorstandsvorsitzende
Stiftung Bildung
Foto © Klonk
Noch kein Text verfügbar.
Dr. Peter Schubert
Leitung
ZiviZ im Stifterverband
Foto © Stifterverband Marcel Schwickerath
Dr. Peter Schubert ist Leiter von ZiviZ im Stifterverband und verantwortet dort unter anderem zentrale Datenprojekte wie den ZiviZ-Survey und den Monitor Unternehmensengagement. An der Universität Hamburg promovierte er zum Finanzmanagement von Nonprofit-Organisationen. Neben seiner Tätigkeit bei ZiviZ engagiert sich Peter Schubert als Sprecher der Arbeitsgruppe Zivilgesellschaftsforschung im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und ist als Dozent im Bereich Nonprofit-Management tätig.
Ulrike Petzold ●
Geschäftsführende Vorständin
Dachverband der Kulturfördervereine in Deutschland
Foto © Karsten Flögel
Ulrike Petzold ist seit 2018 Geschäftsführende Vorständin des Dachverbands der Kulturfördervereine in Deutschland e.V. (DAKU), den sie zusammen mit vielen Partnern auf Initiative der Stiftung Zukunft Berlin aufgebaut hat. Zuvor war sie über zehn Jahre Geschäftsführerin dieser Stiftung, wo sie Strukturen für die Mitverantwortung von Engagierten im Vorfeld von politischen Entscheidungen entwickelt hat. Der Aufbau von gemeinnützigen Netzwerken und Projekten gemeinsam mit Partnern ist ihr ein wichtiges Anliegen – dazu gehörte u. a. die Einrichtung der Berliner Stiftungswoche.
Dr. Holger Backhaus-Maul ●
Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Foto © Michael Lüder
Dr. Holger Backhaus-Maul, Soziologe und Verwaltungswissenschaftler, Universität Halle-Wittenberg und Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt; Mitglied u. a. im Vorstand der Stiftung Aktive Bürgerschaft und der Stiftung Wohlfahrtspflege Brandenburg.
Prof. Dr. Stephan Schauhoff ●
Flick Gocke Schaumburg
Foto © FGS
Stephan Schauhoff, Jahrgang 1961, ist Rechtsanwalt/Fachanwalt für Steuerrecht und Honorarprofessor für Steuerrecht an der Universität Bonn mit einem Forschungs- und Tätigkeitsschwerpunkt zu Non-Profit-Organisationen, Stiftungen, Verbänden und der Nachfolgegestaltung. Er ist Herausgeber und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zum Gemeinnützigkeits- und Stiftungsrecht und war vielfach Sachverständiger des Deutschen Bundestages zu diesen Themen. Als Mitglied von Vorständen bzw. Aufsichtsgremien verschiedener gemeinnütziger Organisationen, so im Wohlfahrts-, Kultur-, Wissenschafts- und Bildungsbereich, auch einer selbst 2021 errichteten gemeinnützigen Stiftung, ist er fortlaufend in die Leitung gemeinnütziger Organisationen eingebunden.
Armin Trotzki ●
Schomerus & Partner
Foto © Schomerus & Partner, Friedrun Reinhold
Armin Trotzki berät als Rechtsanwalt und Partner im ausschließlich auf den Bereich NPO spezialisierten Büro von Schomerus & Partner in Berlin.
Zuvor war er als Diplom-Finanzwirt (FH) elf Jahre für die Berliner Finanzverwaltung tätig, acht davon im Bereich der Veranlagung gemeinnütziger Einrichtungen. Nach einer Vertiefung seiner Kenntnisse in fachspezifischen Stationen, u. a. im Referat für Gemeinnützigkeit des Bundesministeriums der Finanzen sowie am – für gemeinnützigkeitsrechtliche Sachverhalte zuständigen – 8. Senat des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg, absolvierte er an der Universität Regensburg den berufsbegleitenden Masterstudiengang »Compliance«.
Neben seiner ehrenamtlichen Beiratsmitgliedschaft im Bündnis für Gemeinnützigkeit sowie im Deutschen Fundraising Verband referiert er regelmäßig zu Themen des Gemeinnützigkeitsrechts, u. a. an der Humboldt Universität zu Berlin, an der Deutschen Stiftungsakademie, für die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt, beim Stuttgarter Non-Profit-Forum, dem FORUM Gemeinnützigkeit und dem NPO Forum.
Prof. Dr. Birgit Weitemeyer ●
Institut für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen, Bucerius Law School
Foto © Bucerius Law School
Prof. Dr. Birgit Weitemeyer ist seit 2007 Leiterin des Instituts für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen und Inhaberin des Lehrstuhls für Steuerrecht an der Bucerius Law School, Hamburg.
Sie veranstaltet regelmäßig die Hamburger Tage des Stiftungs- und Non-Profit-Rechts und das Hamburger Forum für Unternehmenssteuerrecht. Zudem ist sie geschäftsführende Herausgeberin der „Zeitschrift für das Recht der Non Profit Organisationen – npoR“ sowie der „Schriftenreihe des Instituts für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen“ und Mitherausgeberin u.a. des „Handbuchs Landesstiftungsrecht“ und des Handbuchs „Umsatzsteuerrecht für den Nonprofitsektor“. Sie ist u.a. Beiratsmitglied des Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) Berlin, und Member des „European Law Institute“, Wien.
● Persönliches Mitglied